
Man spricht oft ĂŒber Lebensmittel die Sportler vermeiden sollten oder von denen sie wenig zu sich nehmen sollten. In diesem Artikel werde ich ĂŒber ein Nahrungsmittel sprechen, welches man reduzieren sollte oder sogar ganz weglassen sollte. Deine Gesundheit und damit deine Leistungen werden sich durch die Reduzierung dieses Nahrungsmittels verbessern.
ErnĂ€hrung ist die beste Medizin und wir sind, was wir essen. Diese wichtigen Erkenntnisse sind mittlerweile etabliert. Es gibt Lebensmittel, die unverzichtbar sind und die positive Auswirkungen auf unseren Körper haben. Es gibt aber auch andere, die schĂ€dliche Auswirkungen haben und sehr schlecht fĂŒr unsere Gesundheit sind.
Zu den schÀdlichen Nahrungsmittel gehört auf jeden Fall Zucker.
Mit Zucker meine ich den raffinierten Zucker, also den weiĂen Haushaltszucker. Der Zucker, der in den FrĂŒchten (Fructose) enthalten ist, hat andere Auswirkungen auf den Körper als raffinierter Zucker. Raffinierter Zucker, kommt in dieser Form in der Natur nicht vor. Es ist ein âkĂŒnstlichesâ Produkt, was industriell hergestellt wurde. Alle positiven Bestandteile der ehemaligen ZuckerrĂŒbe wurden entfernt und so bleibt ein isoliertes Nahrungsmittel, welches schĂ€dliche Auswirkungen auf unseren Körper hat.
Unser Körper braucht allerdings Zucker, vor allem unser Gehirn. Den Zucker den wir benötigen bekommen wir durch die Aufnahme von gesundem Obst und GemĂŒse.
Was ich wichtig finde ist, dass wir uns von unseren sĂŒĂen Essgewohnheiten befreien mĂŒssen. Wir sind es gewöhnt, sehr sĂŒĂ zu essen. Um wieder ein normales MaĂ zu finden, mĂŒssen wir uns zunĂ€chst âentwöhnenâ. Das können wir erreichen, wenn wir Tag fĂŒr Tag unseren Zuckerkonsum reduzieren. Nach meinen Erfahrungen reichen 10 bis 15 Tage.
Wenn wir zum Beispiel den Kaffee mit immer weniger Zucker trinken, werden wir nur die erste Zeit einen etwas bittereren Geschmack empfinden (was auch eine angenehme und interessante Erfahrung sein kann), dann gewöhnen wir uns allmĂ€hlich daran. Nach ca. zwei Wochen haben wir uns an das neue Niveau angepasst und wenn wir nun wieder die gleiche Menge, wie vor zwei Wochen aufnehmen wĂŒrden, kĂ€me uns der Kaffee zu sĂŒĂ vor.
Es gibt viel GrĂŒnde weiĂen Haushaltszucker aus der Nahrung zu eliminieren. Er fördert den oxidativen Stress, chronische subklinische EntzĂŒndungen und Zucker ist ein wichtiger âTreibstoffâ fĂŒr Krebszellen.
Diese Erkenntnisse sind besonders wichtig, wenn man Kinder hat. Vor allem sollten SĂ€uglinge auf keinen Fall Produkte mit raffinierten Zucker oder SĂŒĂstoff erhalten. Wenn wir das beachten, werden die Kinder kein Suchtverhalten nach SĂŒssigkeiten entwickeln. In dieser frĂŒhen Kindheitsphase wird der Grundstein fĂŒr das spĂ€tere Geschmacksempfinden gelegt und dieser dominiert das gesamte Leben.
Absolut zu vermeiden sind zuckerhaltige GetrĂ€nke, einschlieĂlich isotonische GetrĂ€nke, die oft sehr viel Zucker enthalten. Joghurt mit FrĂŒchten in verschiedenen Variationen ist oft eine wahre Zuckerfalle. Das Gleiche gilt fĂŒr Kekse und Snacks. Sogar Brot wird oft mit Zucker versetzt um den Geschmack zu verbessern und das Brot weicher zu machen. Im Brot finden wir oft bis zu 3-5 Gramm Zucker pro 100 Gramm.
Ăhnliche Produkte, wie Honig, Melasse, brauner Zucker u.s.w. wirken in unserem Organismus fast genauso wie raffinierter Zucker. Das Beste ist deshalb, einfach nach und nach die sĂŒĂen Produkte in unserer ErnĂ€hrung zu reduzieren. Es geht oft schneller als man denkt.
Endlich wieder den âechtenâ Geschmack erleben und die volle Entfaltung der fantastischen Aromen wahrnehmen.
Dann wirst du verstehen, dass das, was du frĂŒher als Kaffee-Aroma kanntest, im Wesentlichen nur der Geschmack von Zucker war.
Daniele Biffi
Personal Trainer & Mental Coach
http://fastandfit.de/
runfast@fastandfit.de

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