Weniger Zucker, mehr Gesundheit | by Daniele Biffi

Man spricht oft ĂŒber Lebensmittel die Sportler vermeiden sollten oder von denen sie wenig zu sich nehmen sollten. In diesem Artikel werde ich ĂŒber ein Nahrungsmittel sprechen, welches man reduzieren sollte oder sogar ganz weglassen sollte. Deine Gesundheit und damit deine Leistungen werden sich durch die Reduzierung dieses Nahrungsmittels verbessern.

ErnĂ€hrung ist die beste Medizin und wir sind, was wir essen. Diese wichtigen Erkenntnisse sind mittlerweile etabliert. Es gibt Lebensmittel, die unverzichtbar sind und die positive Auswirkungen auf unseren Körper haben. Es gibt aber auch andere, die schĂ€dliche Auswirkungen haben und sehr schlecht fĂŒr unsere Gesundheit sind.

Zu den schÀdlichen Nahrungsmittel gehört auf jeden Fall Zucker.

Mit Zucker meine ich den raffinierten Zucker, also den weißen Haushaltszucker. Der Zucker, der in den FrĂŒchten (Fructose) enthalten ist, hat andere Auswirkungen auf den Körper als raffinierter Zucker. Raffinierter Zucker, kommt in dieser Form in der Natur nicht vor. Es ist ein „kĂŒnstliches“ Produkt, was industriell hergestellt wurde. Alle positiven Bestandteile der ehemaligen ZuckerrĂŒbe wurden entfernt und so bleibt ein isoliertes Nahrungsmittel, welches schĂ€dliche Auswirkungen auf unseren Körper hat.

Unser Körper braucht allerdings Zucker, vor allem unser Gehirn. Den Zucker den wir benötigen bekommen wir durch die Aufnahme von gesundem Obst und GemĂŒse.

Was ich wichtig finde ist, dass wir uns von unseren sĂŒĂŸen Essgewohnheiten befreien mĂŒssen. Wir sind es gewöhnt, sehr sĂŒĂŸ zu essen. Um wieder ein normales Maß zu finden, mĂŒssen wir uns zunĂ€chst „entwöhnen“. Das können wir erreichen, wenn wir Tag fĂŒr Tag unseren Zuckerkonsum reduzieren. Nach meinen Erfahrungen reichen 10 bis 15 Tage.

Wenn wir zum Beispiel den Kaffee mit immer weniger Zucker trinken, werden wir nur die erste Zeit einen etwas bittereren Geschmack empfinden (was auch eine angenehme und interessante Erfahrung sein kann), dann gewöhnen wir uns allmĂ€hlich daran. Nach ca. zwei Wochen haben wir uns an das neue Niveau angepasst und wenn wir nun wieder die gleiche Menge, wie vor zwei Wochen aufnehmen wĂŒrden, kĂ€me uns der Kaffee zu sĂŒĂŸ vor.

Es gibt viel GrĂŒnde weißen Haushaltszucker aus der Nahrung zu eliminieren. Er fördert den oxidativen Stress, chronische subklinische EntzĂŒndungen und Zucker ist ein wichtiger „Treibstoff“ fĂŒr Krebszellen.

Diese Erkenntnisse sind besonders wichtig, wenn man Kinder hat. Vor allem sollten SĂ€uglinge auf keinen Fall Produkte mit raffinierten Zucker oder SĂŒĂŸstoff erhalten. Wenn wir das beachten, werden die Kinder kein Suchtverhalten nach SĂŒssigkeiten entwickeln. In dieser frĂŒhen Kindheitsphase wird der Grundstein fĂŒr das spĂ€tere Geschmacksempfinden gelegt und dieser dominiert das gesamte Leben.

Absolut zu vermeiden sind zuckerhaltige GetrĂ€nke, einschließlich isotonische GetrĂ€nke, die oft sehr viel Zucker enthalten. Joghurt mit FrĂŒchten in verschiedenen Variationen ist oft eine wahre Zuckerfalle. Das Gleiche gilt fĂŒr Kekse und Snacks. Sogar Brot wird oft mit Zucker versetzt um den Geschmack zu verbessern und das Brot weicher zu machen. Im Brot finden wir oft bis zu 3-5 Gramm Zucker pro 100 Gramm.

Ähnliche Produkte, wie Honig, Melasse, brauner Zucker u.s.w. wirken in unserem Organismus fast genauso wie raffinierter Zucker. Das Beste ist deshalb, einfach nach und nach die sĂŒĂŸen Produkte in unserer ErnĂ€hrung zu reduzieren. Es geht oft schneller als man denkt.

Endlich wieder den „echten“ Geschmack erleben und die volle Entfaltung der fantastischen Aromen wahrnehmen.

Dann wirst du verstehen, dass das, was du frĂŒher als Kaffee-Aroma kanntest, im Wesentlichen nur der Geschmack von Zucker war.

Daniele Biffi
Personal Trainer & Mental Coach
http://fastandfit.de/

runfast@fastandfit.de

Antworten

  1. Avatar von joesrestandfood

    Kaffee mit Zucker geht gar nicht, da schmeckst du nur den Zucker und der verfĂ€lscht wirklich den besten Kaffeegeschmack. Wer nicht auf Zucker ganz verzichten kann, wobei wir ja ĂŒberall durch die Nahrung und den meisten Industrieprodukten Zucker unweigerlich zu uns nehmen, sollte derjenige mal ein Alternativprodukt probieren. Es heißt „BiosĂŒĂŸe“ und hat wirklich keine Kohlenhydrate. Bei allen anderen Alternativen wie Stevia oder Birkenzucker ist der Kohlenhydratgehalt leider fast so hoch wie beim Zucker. HĂ€nde weg vor allem von schĂ€dlichen kĂŒnstlichen SĂŒĂŸstoffen. Leider verwendet die Industrie immer mehr schĂ€dliche SĂŒĂŸstoffe, Zucker, Konservierungsstoffe und Natriumnitritsalze in vielen Produkten, um die Lagerzeiten in den Regalen zu erhöhen. HĂ€nde weg von solchen Produkten, die schmecken nicht und sind ungesund. Guter Artikel !

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    1. Avatar von die_zuzaly

      hier muss ich dir zu allen Punkten beipflichten … mein Körper wehrt sich gegen Konservierungsstoffe und löst sogleich einen Flashmob im gesamten Kreislauf aus … ich stelle alles selbst frisch her … wenn ich in einem gewöhnlichem Restaurant speise (eher sehr selten ) – habe immer meine Nottropfen und Nitro-Spray dabei :-)
      zuza

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  2. Avatar von runfast2015

    Danke Joes, Du hast Recht. Zucker ist billig, die Zucker Industrie und Lobby hat einfach Zucker in verschiedene billige und Ungesunde Lebensmittel verwandelt. Danke fĂŒr Deine Tipps!

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  3. Avatar von die_zuzaly

    Ich habe den Industrie-Zucker schon lange aus meinem Speiseplan verbannt – das Weißmehl gehört dazu ,, auch mĂ€ĂŸige ich mich im Verzehr von Honig etc, – seitdem hat sich meine Gesundheit rapide verbessert –
    Ich verwende als SpeisensĂŒĂŸe zum Kochen und backen… reife Bananen – Äpfel und Orangen –
    ich lebe vegetarisch – jedoch nicht vegan .. Eier – HĂŒttenkĂ€se und Butter- Milch und die Haferflocken stehen noch auf meinem Speiseplan
    gesunde Öle wie Leinöl- Oliven und Hanföl — viel GemĂŒse uns Obst –
    so lĂ€sst sich gesund leben – habe durch die ErnĂ€hrungsumstellung meine AnĂ€mie stoppen können :-)
    liebe GrĂŒĂŸe aus Hildesheim von zuza

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    1. Avatar von runfast2015

      Hallo Zuza, ich freue mich sehr fĂŒr Dich.

      Du hast deine ErnĂ€hrung geĂ€ndert und damit hast du deine Gesundheit verbessert. Wir ErnĂ€hren Ähnlich, nur butter und Milch stehen sein 30 Jahren auf meine Schwarze Liste:)
      LG aus Berlin, Daniele

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  4. Avatar von Sissilys Home

    Großartiger Beitrag! 👍😍
    Ich kann nur bestĂ€tigen wie flott es geht sich, sich den Zucker im Kaffee zu entwöhnen! Ich wĂŒrde ihn niemals mehr mit Zucker drinken! đŸ€—

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    1. Avatar von runfast2015

      Danke Sissilyd. Kaffee mit Zucker ist doch kein Kaffee :)!

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      1. Avatar von runfast2015

        LG Daniele

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  5. Avatar von antjesoasis

    Toller Beitrag! Es ist vor allem erschreckend, wenn man anfĂ€ngt sich mit dem Thema zu beschĂ€ftigen und feststellt, dass es sich auch um so viel versteckten Zucker handelt, der auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Ob in Brot, GemĂŒsekonserven oder TK-GemĂŒsemischungen – alle enthalten zugesetzten Zucker und das summiert sich am Tag! Sobald man darauf langfristig verzichtet bzw. es reduziert, gehts wirklich besser! LG Antje

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    1. Avatar von runfast2015

      Danke Antje! :) Die Zucker Industrie und Zuckerlobby hat Zucker in Ungesunde Lebensmitteln verwandelt. Raffinierte Zucker brauchen wir gar nicht, wenn wir FrĂŒchte essen haben wir was wir brauchen und sogar unserer insulinspiegel bleibt unverĂ€ndert oder fast. LG Daniele

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      1. Avatar von antjesoasis

        Danke Dir Daniele. Das stimmt – ich beziehe meinen Zucker schon lange nur noch aus FrĂŒchten und mir gehts damit auch wesentlich besser und ich bin fitter! LG Antje

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