Die Schweiz bleibt Weltmeisterin der Globalisierung – auch nach 2025 🌍

Die Schweiz hat es erneut geschafft: Laut dem Globalisierungsindex der Konjunkturforschungsstelle (KOF) an der ETH Zürich bleibt sie auch nach 2025 eines der am stärksten globalisierten Länder der Welt. Mit einem beeindruckenden Wert von 90,75 Punkten im Jahr 2024 behauptet sie ihre Spitzenposition vor Belgien und den Niederlanden.

Doch was macht die Schweiz so globalisiert – und wie entwickelt sich dieser Status in einer Welt, die sich ständig verändert?

📈 Was misst der Globalisierungsindex?

Der KOF Globalisierungsindex bewertet Länder in drei Dimensionen:

  • Wirtschaftlich: Handel, Kapitalflüsse, Direktinvestitionen
  • Sozial: Migration, Tourismus, kultureller Austausch
  • Politisch: Internationale Verträge, Organisationen, diplomatische Präsenz

Die Schweiz erzielt in allen Bereichen hohe Werte – besonders durch ihre Rolle als globaler Finanzplatz und ihre intensive Handelsverflechtung.

🇨🇭 Warum die Schweiz weiterhin an der Spitze steht

  1. Starker Aussenhandel

Über 70 % des BIP stammen aus Exporten

Hochwertige Produkte wie Pharmazeutika, Maschinen und Uhren dominieren den Markt.

Die Schweiz importiert ebenfalls intensiv – mit einem Importanteil von 60 % des BIP

2. Globale Finanzdrehscheibe

Die Schweiz zieht Kapital aus aller Welt an.

Über 150 internationale Investitionsabkommen stärken ihre Position

3. Internationale Bevölkerung

Rund 25 % der Bevölkerung sind Ausländer:innen.

Fast 30 % wurden im Ausland geboren

  • Die Schweiz gehört zu den OECD-Ländern mit dem höchsten Anteil internationaler Studierender.

4. Politische Globalisierung

Mehr als 130 Botschaften und Konsulate weltweit

Aktive Rolle in internationalen Organisationen wie der UNO, WTO und WHO.

Neutralität und Vermittlerrolle machen sie zu einem diplomatischen Schwergewicht.

🔄 Trends nach 2025: Digitalisierung und neue Dynamiken

Die digitale Globalisierung hat stark zugenommen – besonders nach der Pandemie.

Tourismus und Migration stagnieren teils noch, holen aber langsam auf.

Schwellenländer wie Georgien und Ruanda steigen im Index auf

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