Kopfballtischtennis – die Beliebtheit von HEADIS nimmt weiter zu und findet jeden Tag neue Anhänger

Hallo liebe Sportsfreunde,

heute möchte ich euch mal wieder eine neue Sportart vorstellen:

Headis – Kopfballtischtennis

aber schaut selbst:

Der Begriff HEADIS  oder auch Kopfballtischtennis genannt, wurde 2006 von dem Saarbrücker Sportstudenten René Wegner in der Wesch, einem Freibad in Kaiserslautern, erfunden. Da der Fußballplatz belegt war, die Tischtennisplatte aber frei, fing man an, den Ball nur mit dem Kopf über das Netz zu spielen. Im Rahmen seines Sportstudiums entwickelte er dann zusammen mit seinem Kommilitionen Felix Weins ab 2007 die Idee weiter. Durch die Aufnahme von HEADIS im Jahr 2008 ins Programm des Hochschulsports der Uni Saarbrücken breitete sich die Sportart immer weiter in Deutschland aus.

 Was ist Headis?

Kopfballtischtennis. Einfach ausprobieren!

 

 Wie funktioniert das?

Du brauchst a) eine Tischtennisplatte, b) einen Headis – Ball (zur Not tun es auch ein Brett und irgendwas, was hüpft, aber macht deutlich weniger Spaß). Hände an die Platte, leicht in die Knie gehen, immer den Ball im Blick haben und dann von unten mit der Stirn weghauen. Ansonsten kannst du machen, was du willst.

 

 Wer kann HEADIS spielen?

Jeder, der groß genug ist, über die Platte zu schauen. Headis kann mit und ohne Kraft, mit und ohne akrobatische Manöver, mit und ohne Strategie gespielt werden. Wer ein Spiel gewinnen will, sollte den Ball im Blick haben, sich auf den flow einlassen und dann und wann mal was ausprobieren. Wer ein Spiel gewinnt, lässt sich unglaublich schwer vorhersagen, und immer noch werden Veteranen von Neueinsteigern über die Platte gezogen. Verlieren tut nicht weh, dafür ist die Atmosphäre zu gut.

 

 Ist das Ganze auch was für Mädels?

Die großen Unterschiede gibt es beim HEADIS nicht. Mädels können HEADIS genauso gut spielen wie Jungs, da es nicht auf Maximalkraft ankommt, bei der die Jungs antroprometrisch gesehen ja bekanntlich im Vorteil sind.

 

 Warum macht das soviel Spaß?

Über diese Frage zerbrechen sich die Gelehrten schon seit geraumer Zeit den Kopf. Vorläufige Hypothese: das Spiel ist schnell und einfach, und du kannst dich bewegen, wie du willst. Den Sog des Spiels muss man erleben, und er bleibt bis auf Weiteres ein Geheimnis.

 

 Tut es nicht am Kopf weh?

Nein mit Sicherheit nicht. Der Ball ist aus weichem Gummi und wiegt nur 95 bis 100gr (ein Viertel von dem Gewicht eines Fußballes). Der Ball ist dafür gemacht, und im Verlauf von über 2500 aktenkundigen Spielen hat sich noch niemand den Kopf verletzt. Bei den ersten Versuchen kriegt man den Ball tatsächlich häufiger mal an die Nase, aber selbst ein fünfjähriges Mädchen sagt: „Tut nicht weh. Kann ich noch mal?“ Dafür ist der Ball gemacht. Dafür ist der Kopf gemacht. Außerdem kann der Ball da er geköpft und nicht geschossen bzw geschlagen wird nicht so viel Geschwindigkeit aufnehmen

 

 Haut man sich da nicht den Kopf an?

Regel Nr. 1 immer Hände an die Platte. Wenn man die Platte mit den Händen berührt kann man besser einschätzen wie weit man mit dem Kopf weg davon ist und knickt nicht bei der Hüfte ein. Bei flachen Bällen kann man immer auch die Hand unterlegen um einen Sicherheitsabstand zu haben. Spielt man jeden Ball aus den Knien ist es zwar um einiges anstrengender für die Oberschenkel man geht aber auch tendenziell eher weg von der Platte.
Bei jeder Sportart kann man sich verletzen, auch beim HEADIS, jedoch sind Verletzungen beim HEADIS sehr selten.

 

 Kann ich dafür jede Tischtennis Platte benutzen?

Je stabiler desto besser. Es ist nicht unbedingt sinnvoll die billigsten, instabilsten Platten am besten noch ohne Bremse zu benutzen um mit vollem Einsatz einen Hechtköpfer auf die Platte zu zelebrieren mit dem Gewicht eines ausgewachsenen Mitteleuropäers. Wichtig ist das HEADIS Netz, es stabilisiert zusätzlich und verhindert, dass der Ball das Netz nach unten drückt.
Ob Ihr die Platte für HEADIS benutzen wollt oder doch lieber in den Park geht und Euch an einer massiven Steinplatte austobt bleibt Euch überlassen. HEADIS übernimmt keinerlei Haftung.

 

 Was brauche ich um HEADIS zu spielen?

Den speziellen HEADIS Ball und ein stabiles Netz. Wenn nicht gerade ein Park mit einer schönen, massiven Steinplatte und Stahlnetz zur Verfügung steht, kannst Du auch ein patentiertes HEADIS Netz auf eine Tischtennisplatte schrauben.
Sonst brauchst Du nur Deinen Kopf, etwas schöne Musik und mindestens einen Freund / in, die auch Bock haben was Neues auszuprobieren.
quelle: headis.com
Seid sportlich – bis bald – eure Michaela

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